Kreuzwege 51

Iareth lächelte über Cyrus Begeisterung und winkte amüsiert ab. „Mannimarco hab ich nie gehört…Totenbeschwörer?“ sagte er nachdenklich und schaute abermals auf die Karte. Totenbeschwörung machte ihm keine große Angst, in seiner Heimat war sie nicht allzu selten und gehört beinahe zur dunmerischen Kultur. „Klingt so als ließen sie sich vielleicht doch nicht so leicht vertreiben. Ansonsten stimme ich euch voll und ganz zu und hoffe, ich habe nicht den falschen Eindruck gemacht. Ich bin absolut nicht scharf darauf irgendjemanden zu erschlagen, wenn es eine andere Möglichkeit gibt. Allerdings… vielleicht werden sie Leichen verzaubern die für sie kämpfen, wenn sie Leichen dort hin geschafft haben…? Na ja, wir werden sehen. Ich hätte da allerdings noch ein paar Fragen. Zum einen wann es losgehen soll, wie viele werden wir sein und was hoffen wir dort zu finden?“

„Eigentlich könnten wir schon morgen los. Der Wagen ist gepackt, die Gäule bereit. Aber ich zögere noch. Ich gehe davon aus, dass der Siegelstein zur Grabkammer…, den Grabräubern oder wahrscheinlich Totenbeschwörern, in die Hände gefallen ist. Wenn wir nur jemanden hätten, der geschickt genug ist… Das könnte uns Ärger ersparen.“

„Wir hoffen in der Grabkammer ein Artefakt in Form eines Buches zu finden. Nach einer Quelle zu urteilen muss es dort sich befinden. Wenn es sich nicht schon seit Jahrhunderten aufgelöst hat. Der Siegelstein lag einfach offen hier in den Archiven herum“, führte Sagit aus.

Iareth hörte zu merkte aber, dass es noch eine Weile dauern würde, bis er verstehen würde weshalb sie auf diese Unternehmung gingen. Letztendlich war es ihm auch egal, er brannte vor Tatendrang und freute sich insgeheim, dass sie sehr bald aufbrechen konnten.

„Nun, ein bisschen Mannesstärke ist nie verkehrt, allerdings entsprechend teuer. Das Schwierige ist vor allem, wie du schon angedeutet hast, Cyrus, jemanden zu finden der nicht allzu teuer ist und dennoch zu der Sache steht. Söldner die für Geld kämpfen und Krieger die aus Überzeugung kämpfen sind zwei ganz verschiedene Dinge. Nun gut, ich jedenfalls bin bereit sobald du rufst, ich hoffe nur es wird nicht allzu lange dauern, denn, ich hab ja jetzt keine Arbeit mehr um meine Ausgaben zu decken…“ Er sah etwas besorgt drein, schüttelte dann aber den Kopf. „Ach, das geht schon. Gibt es denn bis dahin eventuell schon etwas zu tun, etwas wobei ich helfen könnte?“

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