Kreuzwege 64

„Na, tragen brauchst du das nicht. Wir reisen ja schließlich mit dem Gespann. Aber ich denke, wir sollten so leicht wie möglich fahren. Es könnte sein, dass wir schnell verschwinden müssen und dann wäre ein voll beladenes Gefährt sehr hinderlich. Lass uns nur das für die Bergung wichtige Zeug packen und was nötig ist für unsere Verteidigung.“

Gesagt, getan. Sie sortierten alles Unnötige aus und beluden den Wagen, der ein leichter Planwagen mit soliden Rädern und Achsen war, mit den Kisten und Säcken, die die wichtigsten Sachen enthielten. Den Rest lagerten sie in einer Kammer am anderen Ende des Stalles. Zum Transport nutzten sie eine alte Schubkarre, denn es war viel schweres Zeug dabei. Am Ende war es spät, die Nacht brach herein. Cyrus lud Iareth ein in seinem Wohnzimmer zu übernachten. Es sei ein leichtes, ein provisorisches Lager für die Nacht zu bereiten. Sagit schlief auch da, auf dem Sofa. Aber sie würden einfach die Sessel zusammenschieben. Auf dem Weg besorgten sie noch einen Krug voll Bier, um sich bei einem Imbiss die Kehlen zu spülen.

In der Wohnung besprachen sie beim Essen die wichtigsten Pläne und legten die Abreise kurzerhand für den nächsten Morgen fest. Cyrus fühlte sich unwohl. Er wusste, dass alles etwas übers Knie gebrochen war. Aber sie mussten handeln ehe die Grabräuber vielleicht noch an Stärke gewännen oder sich vollends im Scourg Hügelgrab festsetzen würden. So verabschiedete er sich für die Nacht und legte sich sogleich völlig ermüdet zum Schlaf.

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