Schatzjäger 31

Iareth und Sagit verzichteten darauf ihr Lager aufzubauen. Dazu sollte später noch genug Zeit sein und der Wagen allein war viel leichter zu tarnen. Als sie einen Platz zwischen den Bäumen ausgemacht hatten, an dem sie später am besten Lagern konnten, bedeckten sie den Wagen mit Laub und Zweigen, so dass er aus der Ferne nicht zu sehen war. „Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass wir selbst den Wagen wieder finden.“ Sagte Iareth schmunzelnd, „am besten legen wir uns eine Fährte oder so was.“ Cyrus und Zanodar waren schon länger unterwegs und auch Iareth drängte es ein bisschen die Gegend zu erkunden. Sie beschlossen Stoff mitzunehmen und an Schlüsselstellen ihres Weges aufzuhängen, um sicher zu gehen, dass sie ihr Lager wieder fanden. Kurze Zeit später machten sie sich auf den Weg. Iareth schaute sich noch einmal um und stellte zufrieden fest, dass ihr Wagen zwischen den Bäumen und getarnt wie er war kaum sichtbar wurde. Er hängte einen der weißen Stofffetzen in einen Baum.

Sie gingen eine ganze Weile durch den Wald der sich friedlich und ruhig in alle Richtungen erstreckte und Sagit hüllte sich in Schweigen, was Iareth recht war, denn so hatte er Zeit sich innerlich auf das Bevorstehende vorzubereiten. Als der Wald eine kleine Anhöhe beschrieb, kletterte Iareth auf einen Baum um Ausschau zu halten. Scourg erhob sich vor ihm, näher als er erwartet hatte. „Wir sind sehr nah,“ sagte er zu Sagit als er wieder herunter geklettert war. „Ab jetzt müssen wir gut aufpassen, möglichst leise und die Augen offen halten.“ Iareth spürte wie die Nervosität in ihm zunahm und gleichsam die freudige Erregung. Sagit nickte nur und deutete einen Weg an, der sie in weitläufigem Bogen um das Hügelgrab führen würde. Es vergingen weitere Stunden in denen sie nur durch den Wald liefen. Plötzlich hielt Sagit abrupt an und hob die Hand. Er deutete auf einen Schatten nicht weit von ihnen entfernt. Iareth kniff die Augen zusammen. Er hätte es für einen Felsen gehalten, doch bei genauerem Hinsehen erkannte man, dass es die Zeichen von menschlicher Baukunst trug. Er nickte anerkennend und hob den Daumen. Langsam und geduckt bewegten sie sich darauf zu.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.