Schatzjäger 4

Iareth erkannte Zanodar sofort, der wie ein Schatten des vergangenen Tages plötzlich aus dem Unterholz gebrochen kam. Er schien sehr aufgeregt und blickte sich ständig um. Die Nervosität des Khajit gefiel ihm nicht und das was er von Skorpionen und Banditen sagte noch weniger.

„Heja!“ rief er ihrem Pferd zu und knallte mit den Zügeln. Sofort setzte sich der Wagen wieder in Bewegung, dann drückte er die Zügel Cyrus in die Hände und beugte sich über den Wagen Rand. Er streckte den Arm aus und hielt ihn dem verwirrten Zanodar hin, dieser, ohnehin scharf darauf in den Wagen zu kommen, zögerte nicht und ergriff den ausgestreckten Arm. Mit einer kraftvollen Bewegung zog Iareth ihn auf ihr Gefährt. Vorne war es zu eng für drei und so kletterte Zanodar in den hinteren Teil der Kutsche. Schon nahmen sie wieder die alte Fahrt auf und es schien, als habe ihr Pferd auch etwas von der Bedrohung mitbekommen die in den Bäumen lauerte, denn nun verfiel es in einen steifen Trab, ohne dass man es dazu überreden musste.

Iareth legte eine Hand auf sein Schwert und schaute in das Dickicht. Die Geräusche waren immer noch zu vernehmen, doch sie entfernten sich Rasch. „Schön dich zu sehen, Zanodar,“ sagte er, halb angespannt, halb amüsiert und blickte weiter in die Wälder. „Ich nehme nicht an, dass du hier draußen für die Maurer gearbeitet hast?“ Er lächelte und warf dem erschöpften Khajit einen kurzen Blick zu.

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