Iareth hörte sich Zanodars Geschichte aufmerksam an, wenn auch der Wein und die Müdigkeit seinen Verstand träge machten. Der Khajiit schien, wie er selbst, ein Heimatloser zu sein. Iareth leerte die Flasche und stand leicht schwankend auf. „Ja, natürlich, ich kann dich gerne morgen früh mitnehmen. Ich weiß nicht genau wie es aussieht, aber ich … Weiterlesen Kreuzwege 36
Kreuzwege 35
„Ich mache dir keine Vorwürfe. Woher auch? Es sind, waren, deine Leute, oder dein Mann. Du kanntest ihn. Aber das war unvorsichtig. Du hättest die Situation besser einschätzen müssen und dich nicht auf die Autorität deines, …, deines Amtes verlassen dürfen. Manche lassen sich davon nicht beeindrucken, wie du jetzt erfahren hast.“ „…“ „Im Augenblick … Weiterlesen Kreuzwege 35
Kreuzwege 34
Eine Weile saßen sie schweigend im Halbdunkel der Herberge. Zanodar ließ sich Iareths Worte durch den Kopf gehen. Ausbesserungen an den Türmen … Hm … Er erinnerte sich, dass diese sehr hoch über die Stadt aufragten. Dort sollte er an der Fassade herumturnen? So richtig behagte Zanodar die Vorstellung nicht. Er hatte nicht wirklich Angst … Weiterlesen Kreuzwege 34
Kreuzwege 33
Zanodar nahm die Kerze dankend aus Iareths Hand, drehte sie ein paar mal hin und her und reichte sie dann wieder zurück. „Ihr seid sehr freundlich“, sagte er, „doch behaltet die Kerze lieber selbst, Ihr braucht sie vielleicht noch.“ Leicht grinsend fügte er hinzu: „Khajiit haben den Vorteil, bei Nacht sehen zu können. Dieser hier … Weiterlesen Kreuzwege 33
Kreuzwege 32
Iareth hatte während des Gesprächs unverwandt Volmyn angesehen, der es sich nicht nehmen ließ den Khajit zu verhöhnen und seiner Geringschätzung Ausdruck zu verleihen. „Komm,“ sagte Iareth jetzt zu dem Khajiit, als sie sich einig geworden waren. Er versuchte ein freundliches Gesicht zu machen und wies den Weg zur Tür. „Bis dann,“ rief er den … Weiterlesen Kreuzwege 32
Kreuzwege 31
„Besser du hältst dich doch lieber an ehrliche Arbeit, denn zum Dieb taugst du ja nicht viel“, hatte der Magier gesagt und Zanodar damit tief getroffen. 'Wenn der wüsste ... !' grummelte er in Gedanken vor sich hin, 'Zanodar ist ein guter Dieb. Ein sehr guter! Er könnte diesem hochnäsigen Herrn Stadtrat glatt die Robe … Weiterlesen Kreuzwege 31
Kreuzwege 30
Iareths Füße hatten ihn stetig und wie von selbst durch die Straßen Elinhirs geführt, während er, den Kopf gesenkt, den Tag Revue passieren ließ. Eine Unruhe hatte ihn erfasst, die er sich selber nicht erklären konnte. Es war, als ob eine Grundfeste seines Denkens plötzlich ins Wanken geraten wäre, als ob die Selbstverständlichkeit seines Lebens … Weiterlesen Kreuzwege 30
Kreuzwege 29
Cyrus‘ rechte Augenbraue senkte sich aus der Höhe, wo sie während der Rede des Diebes verharrt war. Er schaute jetzt grimmig. Eigentlich hatte er darauf gehofft, dass der Khajiit einfach wegrennen würde. Dann hätte er abwinken können und hätte ein reines Gewissen gehabt. Jedenfalls so einigermaßen. Doch dann hatte er mit den üblichen Ausreden angefangen … Weiterlesen Kreuzwege 29
Kreuzwege 28
Es war der Rothwardone. Diese Erkenntnis half Zanodar allerdings auch nicht weiter, ebenso wie der Umstand, dass es sich offenbar um eine Verwechslung handelte. Als sich sein Verfolger auch noch als Mitglied des Stadtrates und als Schwarzmagier vorstellte, sträubte sich Zanodar unweigerlich das Fell. Stadtrat war ja schon schlimm genug aber Schwarzmagier? Das waren doch … Weiterlesen Kreuzwege 28
Kreuzwege 27
Sie standen inmitten der Leute und plauderten. Martha winkte plötzlich jemandem, der nicht weit entfernt vorbeischlenderte. Konnte das sein? Cyrus war gleichzeitig verwirrt und überrascht. Im Fackelschein hatte er deutlich M’aiqel erkannt. Aber auch wie er geschickt nach einem am Gürtel eines angetrunkenen Mannes hängen Beutelchen gelangt hatte und ihn verschwinden ließ. Was ist denn … Weiterlesen Kreuzwege 27